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„Queen of Shadows and Ruin“ (Das Nachtfeuer‑Quartett 4) von Nisha J. Tuli / Rezension

25. Sept.
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Sept.


Hello Leudis!


Kennt ihr schon „Queen of Shadows and Ruin“ (Das Nachtfeuer‑Quartett 4) von Nisha J. Tuli? Das Buch hat 480 Seiten und ist am 1. Juli 2026 im Knaur‑Verlag erschienen.

 

Worum es geht:

 

Die Dunkelheit breitet sich immer weiter aus, und Zarya und Rabin wissen, dass sie Unterstützung brauchen, um die Welt vor der Dunkelheit und die Vanshaj zu retten. Gemeinsam begeben sie sich zu Zaryas Vater, dem geheimnisvollen Raja Abishek. Alle haben ihr immer gesagt, dass man sich vor ihm fürchten sollte, doch nun bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihm zu vertrauen. Als die Magie, die Zarya und Rabin verbindet, plötzlich zu schwächeln beginnt, scheint Abishek der Einzige zu sein, der ein Heilmittel besitzen könnte...

 

Die Umsetzung:

 

Zunächst muss ich sagen, dass ich die Print‑Ausgaben der gesamten Reihe unglaublich schön finde und mich sehr auf den Abschluss gefreut habe. Der Schreibstil ist wie gewohnt fließend, bildlich und atmosphärisch. Das südasiatisch inspirierte Setting hat mich auch dieses Mal wieder verzaubert. Die Atmosphäre war erneut magisch und sehr eindrucksvoll.

Dieser Band knüpft nach dem Prolog direkt an das Ende von Band 3 an. Die Spannung ist von Anfang an gut aufgebaut, und die erste Begegnung mit Abishek kommt relativ schnell. Auf diesen Moment hatte ich lange gewartet, da er zuvor nur erwähnt wurde. Er wird den Erwartungen definitiv gerecht. Seine Rolle entwickelt sich zwar nicht völlig überraschend, aber dennoch überzeugend.

Was Zarya und Rabin betrifft: In den letzten Bänden hatte ich oft das Gefühl, dass die intimeren Szenen zwischen den beiden nicht so richtig zur Handlung passen. Es wurde etwas besser, aber insgesamt fühle ich ihre körperliche Beziehung einfach nicht ganz so stark. Als Figuren mag ich sie jedoch sehr, und besonders das Finale und wie sie damit umgehen, fand ich gelungen.

Sehr gefreut hat mich auch, dass Nebencharaktere wie Zaryas bester Freund Yasen wieder eine wichtige Rolle spielen. Ich liebe ihn einfach als Figur.

Am meisten gespannt war ich darauf, wie sich alles rund um die Vanshaj und ihren Widerstand auflösen würde und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Das Ende der Reihe fand ich gut umgesetzt, und ich hoffe sehr, dass die Autorin noch viele weitere Bücher veröffentlichen wird.

 

Mein Fazit:

 

Auch wenn das Ende der Reihe stellenweise etwas vorhersehbar war, habe ich diesen Band sehr gerne gelesen. Die Atmosphäre ist magisch, die Charakterentwicklungen wirken authentisch und die Storyline bleibt durchgehend spannend.

Für mich ein gelungener Abschluss, dem ich vier von fünf Sterne gebe.


Das Buch ist ein Rezensionsexemplar des Knaur-Verlags.

 
 
 

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