„72 Stunden mit dir“ von Darianne Schramm / Rezension

Hey Bookies!
Habt ihr schon „72 Stunden mit dir“ von Darianne Schramm gelesen? Das Buch hat 400 Seiten und ist am 13. August 2026 in der dtv‑Verlagsgesellschaft erschienen.
Worum es geht:
Sydney hat eine besondere Gabe, denn 72 Stunden bevor ein Mensch stirbt, sieht sie die verbleibende Zeit als Countdown über dessen Kopf. Da sie absolut nichts dagegen tun kann, hält sie andere lieber auf Abstand. Doch dann taucht Peter in ihrem Leben auf, jemand, der Sydney von Anfang an mag und sich nicht so leicht abschütteln lässt.
Auch wenn sie ihn zunächst unglaublich nervig findet, kommen sich die beiden immer näher, zumindest bis plötzlich die schlimmsten 72 Stunden ihres bisherigen Lebens beginnen.
Die Charaktere:
Sydney ist eine sehr sympathische Protagonistin, die stark mit ihrer Gabe zu kämpfen hat. Sie weiß genau, dass sie das Schicksal der Menschen nicht ändern kann, und diese Hilflosigkeit belastet sie enorm. Zu Beginn ist sie eher negativ eingestellt, doch ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir richtig gut gefallen.
Peter ist ein absoluter Sonnenschein. Manchmal wirkt er ein wenig seltsam, aber auf eine charmante Art. Seine positive Energie, sein Humor und seine Art, Sydney zu unterstützen, machen ihn zu einem unglaublich liebenswerten Charakter.
Die Umsetzung:
Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen, und tatsächlich bekommt man genau das, was dort versprochen wird. Der Schreibstil ist fließend und bildlich, und dass die Geschichte aus Sydneys Sicht erzählt wird, passt perfekt.
Schon zu Beginn merkt man, wie sehr Sydney mit den Countdowns zu kämpfen hat und wie sehr sie versucht, ihnen aus dem Weg zu gehen. Als Peter ihr Geheimnis entdeckt, verändert sich dann vieles. Er inspiriert sie mit seiner positiven Art, und ich habe von ihren Interaktionen unglaublich gerne gelesen. Sydney ist eher ein bisschen grumpy, Peter hingegen ein absoluter Golden‑Retriever‑Boyfriend. Die beiden ergänzen sich einfach wunderbar.
Die Hintergrundgeschichte der Gabe fand ich spannend, und ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie Sydney damit umgeht. Auch die gemeinsamen Momente der beiden mochte ich sehr.
Das Ende hat mich überrascht. Es war etwas absurd, aber im Kontext der Geschichte stimmig, gleichzeitig traurig und unerwartet. Ein anderes Ende hätte ich persönlich bevorzugt, aber es hat trotzdem gut funktioniert.
Mein Fazit:
Ein schönes Buch für zwischendurch, wenn man sich ein wenig mit der eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen möchte und gleichzeitig eine traurige, aber unterhaltsame Geschichte lesen will. Ich habe das Buch gerne gelesen und gebe ihm 4 von 5 Sternen.
Das Buch ist ein Rezensionsexemplar von Vorablesen.




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