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„Kokosnuss und Mangokuss“ von Thorid Larsson / Rezenison

vor 16 Stunden
2 Min. Lesezeit

Hel ihr!


Habt ihr schonmal etwas von „Kokosnuss und Mangokuss“ von Thorid Larsson gehört? Das Buch hat 342 Seiten und ist am 13. April 2024 im Flamingo Tales‑Verlag erschienen.

 

Worum es geht:

 

Elsa studiert Medizin und sehnt sich danach, endlich etwas Neues zu erleben und aus ihrem festgefahrenen Alltag auszubrechen. Deshalb entscheidet sie sich für einen freiwilligen Aufenthalt in Thailand. Statt im Krankenhaus in Bangkok landet sie jedoch in einer Hundeauffangstation mitten im Nirgendwo auf dem Land.

Elsa ist zunächst alles andere als begeistert von ihrer Situation, doch nach und nach schließt sie die Hunde und auch ihren anfangs unglaublich nervigen Kollegen Vince immer mehr ins Herz. Trotzdem scheint eine Beziehung zwischen ihnen unmöglich, denn Elsas Zukunft liegt in Deutschland und ihre Zeit in Thailand ist begrenzt...

 

Die Charaktere:

 

Zu Beginn fand ich Elsa eher unsympathisch. Einerseits konnte ich ihre Frustration über die von ihren Eltern vorgezeichnete Zukunft gut nachvollziehen, andererseits war ihr Verhalten in Thailand anfangs nicht besonders angenehm. Umso schöner fand ich es, wie stark sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelt und über sich hinauswächst.

Vince hat zu Beginn viele Vorurteile und wirkt oft nicht besonders freundlich. Seine Beweggründe konnte ich jedoch gut verstehen, und je mehr man über ihn erfährt, desto sympathischer wird er. Er ist bodenständig, ehrlich und kann unglaublich nett sein, wenn er möchte.

 

Die Umsetzung:

 

Ich bin ein großer Fan der Bücher aus dem Flamingo Tales‑Verlag, und da ich Thailand, besonders die ländlichen Regionen, schon immer spannend fand, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Der Schreibstil ist fließend und bildlich, und dass die Geschichte aus beiden Perspektiven erzählt wird, hat mir sehr gefallen.

Zu Beginn lernt man Elsa und die Erwartungen ihrer Eltern gut kennen. Ihr Start in Thailand ist ziemlich holprig, aber genau das macht ihre Entwicklung so schön. Zu lesen, wie sie nach und nach immer mehr Positives mit dem Land, dem Essen, den Menschen und den Tieren verbindet, hat mir richtig gut gefallen. Die Atmosphäre im kleinen Dorf war warm, heimelig und hat mich komplett abgeholt.

Insgesamt mochte ich die Geschichte sehr. Einziger Kritikpunkt: Das Ende hat mich nicht ganz überzeugt. Ich hatte mir etwas anderes erhofft, und der lange Zeitsprung kurz vor Schluss hat für mich etwas an emotionaler Wirkung genommen.

Den Rest fand ich jedoch richtig schön und nach dem Buch hätte ich definitiv Lust, Thailand irgendwann selbst mal zu besuchen.

 

Mein Fazit:

 

Ein sehr schönes Buch für zwischendurch mit einer warmen, ländlichen Atmosphäre, süßen Hunden und vielseitigen Charakteren. Ich habe es gerne gelesen und gebe ihm 4 von 5 Sternen.


Das Buch ist selbst gekauft / unbezahlte Werbung.

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