"If they were Roommates" von Page Powars / Rezension
Aktualisiert: 26. Sept.

Hey ihr!
Kennt ihr schon „And They Were Roommates“ von Page Powars? Das Buch hat 384 Seiten und ist am 27. April 2026 im ONE‑Verlag erschienen.
Worum es geht:
Charlie freut sich bei seinem Start an der Valentine Academy, vor allem auf ein Einzelzimmer und darauf, dass niemand weiß, dass er transgender ist. Doch durch einen Fehler landet er in einem Doppelzimmer mit Jasper, der das komplette Gegenteil von ihm ist. Und als wäre das nicht genug, ist Jasper auch der einzige Junge, den Charlie je geküsst hat, wenn auch vor vielen Jahren.
Jasper scheint Charlie nicht wiederzuerkennen, und um doch noch ein Einzelzimmer zu bekommen, schließen die beiden einen Deal: Jasper hilft Charlie bei der Zimmerfrage, und Charlie schmuggelt für ihn Liebesbriefe ins benachbarte Mädcheninternat. Während sie immer mehr Zeit miteinander verbringen, wird es zunehmend schwieriger für Charlie, sein Geheimnis für sich zu behalten...
Die Charaktere:
Charlie ist ein sehr introvertierter Charakter, der am liebsten nicht auffallen würde, ein paar gute Freundschaften sucht und sich auf seine Noten konzentrieren möchte. Ich fand ihn sehr sympathisch, abgesehen von seinem etwas ungesunden Konkurrenzdenken. Seine Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir richtig gut gefallen.
Jasper ist laut, beliebt und wirkt auf den ersten Blick ziemlich anstrengend. Doch vieles davon ist nur Fassade. Hinter seinem Verhalten steckt der Wunsch, wirklich dazuzugehören, ohne ständig etwas leisten zu müssen, um akzeptiert zu werden. Je mehr ich über ihn gelesen habe, desto sympathischer wurde er mir.
Die Umsetzung:
Die Aufmachung des Buches passt perfekt zum Inhalt. Die Figuren auf dem Cover sehen genau so aus, wie ich sie mir beim Lesen vorgestellt habe. Der Schreibstil ist fließend und bildlich, und die Atmosphäre hat richtige Internats‑Vibes. Besonders mochte ich, dass die Geschichte aus Charlies Sicht erzählt wird.
Zu Beginn fand ich die Handlung etwas eintönig, weil nicht viel passiert. Doch sobald mehr über Charlies und Jaspers Vergangenheit ans Licht kommt, wurde es deutlich spannender. Das Buch wird gegen Ende überraschend tiefgründig, was ich so nicht erwartet hätte.
Charlies Alltag als nicht geoutete trans Person im Internat ist sehr belastend, und zu lesen, wie er diese Angst langsam überwindet, hat mir unglaublich gut gefallen. Auch der Fokus auf Freundschaften und deren Einfluss auf die Figuren war sehr schön umgesetzt.
Manche Charaktere waren etwas skurril, aber genau das machte sie liebenswert und authentisch. Das Ende mochte ich besonders, weil jeder Charakter etwas gelernt zu haben scheint.
Mein Fazit:
Ein richtig schönes Buch darüber, dass man sich nicht verstecken muss und dass gute Freundschaften im Leben unheimlich wichtig sind. Ich habe die Storyline sehr gerne verfolgt und gebe dem Buch 4 von 5 Sterne.
Das Buch ist ein Rezensionsexemplar der Bloggerjury.




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