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„A Witch's Guide to Fake Dating a Demon“ von Sarah Hawley / Rezension

vor 2 Tagen
2 Min. Lesezeit

Hey ihr!


Kennt ihr schon „A Witch's Guide to Fake Dating a Demon“ von Sarah Hawley? Das Buch hat 416 Seiten und ist am 1. September 2026 im Ravensburger‑Verlag erschienen.

 

Worum es geht:

 

Laut einer alten Prophezeiung soll Mariel einmal zu den mächtigsten Hexen gehören, nur sieht man davon bisher herzlich wenig. Statt an ihren Fähigkeiten zu arbeiten, verbringt sie ihre Zeit lieber im Gewächshaus bei ihren geliebten Pflanzen. Durch einen missglückten Zauber beschwört sie jedoch versehentlich Ozroth, einen Dämon und Seelenjäger. Angeblich hat sie ihn gerufen, um einen Seelenhandel abzuschließen, etwas, das Mariel auf keinen Fall tun möchte. Doch je länger die beiden miteinander zu tun haben, desto schwieriger wird es, der wachsenden Anziehung auszuweichen...

 

Die Charaktere:

 

Mariel ist eine herrlich chaotische Hexe, die ihr Leben lang unter den hohen Erwartungen ihrer Eltern steht und sich selbst ständig infrage stellt. Ihre Selbstzweifel und die Art, wie sie im Laufe der Geschichte daran wächst, haben sie für mich immer sympathischer gemacht.

Ozroth, der „Unbarmherzige“, ist alles andere als das. Früher war er ein gefürchteter Seelenjäger, doch ein missglückter Handel hat ihn menschlicher gemacht. Wie sich sein Verhalten Mariel gegenüber verändert und wie er langsam weicher wird, hat mir unglaublich gut gefallen.

 

Die Umsetzung:

 

Das Cover ist wunderschön, und der Klappentext versprach eine cozy, humorvolle Geschichte und genau das habe ich auch bekommen. Obwohl das Buch aus der Erzählperspektive geschrieben ist (was ich normalerweise nicht bevorzuge), hat es hier sehr gut funktioniert. Manche Sätze waren etwas verschachtelt, aber insgesamt ließ es sich angenehm lesen.

Was mir sofort aufgefallen ist, sind die Eigenheiten der Figuren und die absurde Ausgangssituation, welche die Geschichte unheimlich liebenswert machen. Gleichzeitig bietet sie viel mehr Tiefgang, als ich erwartet hätte.

Oz wird versehentlich an Mariel gebunden, weil ein Seelenpakt geschlossen werden muss, bevor er wieder verschwinden kann, etwas, das sie nie beabsichtigt hat. Beide versuchen auf ihre eigene Art, den anderen loszuwerden, ohne zu merken, wie ähnlich sie sich eigentlich sind: Mariel wird von den Erwartungen ihrer Eltern beeinflusst, Oz von seinem Mentor.

Ich habe die Atmosphäre geliebt. Mariels Pflanzenliebe, Oz wachsendes Interesse an ihr und die vielen kleinen Details rund um Umweltaktivismus, Erwartungen und Gemeinschaft haben die Geschichte für mich besonders gemacht.

Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass es zwischendurch ein paar Längen gab, die man vielleicht etwas hätte kürzer fassen können.

 

Mein Fazit:

 

Cozy, romantisch und herrlich humorvoll. Eine schöne Geschichte mit überraschend viel Tiefgang, ein paar kleinen Längen, aber dafür tollen Charakteren und einer warmen Atmosphäre.

Von mir bekommt das Buch vier von fünf Sterne.


Das Buch ist ein Rezensionsexemplar von Vorablesen.

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