„Storm of Ink and Blood – Das Nachtfeuer‑Quartett 3“ von Nisha J. Tuli / Rezension
- Lisa (lisas_worldofbooks)

- vor 52 Minuten
- 2 Min. Lesezeit

Hey ihr!
Ich bin nun auch mit „Storm of Ink and Blood – Das Nachtfeuer‑Quartett 3“ von Nisha J. Tuli durch und möchte euch meine Gedanken dazu mitteilen. Das Buch hat 464 Seiten und ist am 1. April 2026 im Knaur‑Verlag erschienen.
Worum es geht:
Nachdem Zarya von Rabins Verrat erfahren hat, möchte sie nichts lieber, als all das hinter sich lassen, und reist nach Ishan. Dort ist jeder Vanshaj ein Sklave, aufgrund einer Strafe die ihren Vorfahren auferlegt wurde. Zarya glaubt, dass die Magie ihres sechsten Ankers mit der Magie der Vanshaj verbunden sein könnte, und setzt alles daran, gemeinsam mit Yasen und einer Gruppe Rebellen diese zu befreien. Um diese Aufgabe zu meistern, braucht sie jedoch ausgerechnet Rabins Unterstützung...
Die Umsetzung:
Ich mochte Band 1 und 2 der Reihe sehr und habe mich nach dem Cliffhanger von Band 2 entsprechend auf die Fortsetzung gefreut. Wie zuvor liebe ich die Karte vorne im Buch und fand es großartig, dass dieser Band in einer neuen Stadt spielt, neue Charaktere einführt und gleichzeitig meine Lieblingsfiguren, wie Yasen, auch wieder auftauchen. Der Schreibstil war erneut angenehm, bildlich und hat die Atmosphäre perfekt eingefangen.
Was die Storyline betrifft, mochte ich die Atmosphäre, die Revolution und die Entwicklung von Zaryas magischen Kräften sehr. Es passiert wieder unglaublich viel, und die Plots rund um den Aufstand fand ich extrem spannend. Besonders gut hat mir gefallen, wie Zarya an diesen Ereignissen wächst.
Es ist mir jedoch sehr schnell etwas aufgefallen. Die Spannung zwischen Zarya und Rabin aus Band 2 ist komplett verschwunden. Die neue Dynamik zwischen den beiden empfand ich als sehr unangenehm zu lesen. Rabin wirkte in diesem Band auf mich wie ein NPC, da jede seiner Handlungen nur darauf ausgelegt zu sein schien, Zarya von sich zu überzeugen und tatsächlich ging diese auf vieles davon einfach so ein, ohne viel zu hinterfragen. Rabin wirft sich ihr förmlich zu Füßen und verliert dabei seine eigene Meinung völlig aus den Augen und Zarya ist anfangs etwas skeptisch, anschließend hat sie jedoch plötzlich absolut keine Bedenken mehr.
Auch die expliziteren Szenen fand ich sehr unpassend und teils sehr schlimm formuliert. Rabins Gedanken waren oft sehr unangenehm zu lesen und passten in vielen Momenten einfach nicht in die Handlung.
Was ich an Romantasy am meisten schätze, ist die Verbindung aus Fantasy‑Elementen und einer gut aufgebauten Romance. Leider war die Romance in diesem Band deutlich schwächer als zuvor, und ich hoffe sehr, dass sich das im Finale wieder bessert. Die Reihe an sich liebe ich nämlich weiterhin und erwarte ein starkes Ende, das der Geschichte gerecht wird.
Mein Fazit:
Die ersten beiden Bände haben mir deutlich besser gefallen, dennoch hoffe ich auf ein starkes Finale, das mich wieder umhaut. Da mir die Handlung, abgesehen von der Romance, erneut gut gefallen hat, bekommt das Buch von mir 3,5 von 5 Sterne.
Das Buch ist ein Rezensionsexemplar des Knaur Verlag.



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