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„Royal Houses – Haus der Drachen“ von K.A. Linde / Rezension

Hey ihr!


Habt ihr schon „Royal Houses – Haus der Drachen“ von K.A. Linde gelesen? Das Buch hat 528 Seiten und ist am 2. Februar 2026 im Lübbe‑Verlag erschienen.

 

Worum es geht:

 

Kerrigan ist eigentlich eine Prinzessin, doch da sie zur Hälfte Fae und zur Hälfte Mensch ist, hat ihr Vater sie als Kind auf den Stufen des Hauses der Drachen ausgesetzt. Sie lebt in einer Welt, in der Menschen und Halblinge nur wenige Rechte haben, weshalb ihr schon immer viel Verachtung entgegenschlägt.

Eigentlich sollte sie in eines der anderen Häuser aufgenommen werden, was für sie gleichbedeutend mit Freiheit wäre, doch seltsamerweise wird sie als einzige nicht erwählt. Als dann auch noch ihr bester Freund ermordet wird und plötzlich jemand sie ins Visier nimmt, muss sie der Sache selbst auf den Grund gehen. Womit sie allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass ausgerechnet der Prinz des grausamen Hauses der Schatten, der nur für das Drachenturnier angereist ist, bereit sein wird, ihr zu helfen...

 

Die Charaktere:

 

Kerrigan als Protagonistin mochte ich sehr, da sie nirgends so richtig dazugehört und ständig wortwörtlich dafür kämpfen muss, von anderen ernst genommen zu werden, weil sie ein Halbling ist. Sie lässt sich ihre Unsicherheiten meist nicht anmerken, doch gerade die Mischung aus Verletzlichkeit und kämpferischer Art hat sie für mich sehr authentisch gemacht.

Fordham, der Prinz des Hauses der Schatten, ist ziemlich geheimnisvoll. Auch wenn er zu Beginn sehr hart wirkt, mochte ich seinen Charakter immer mehr, je mehr man über ihn erfährt. Ich bin gespannt, in welche Richtung er sich in den nächsten Bänden entwickeln wird.

 

Die Umsetzung:

 

Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich tatsächlich etwas anderes erwartet als das, was letztendlich passiert ist. Der Schreibstil an sich ist gut, allerdings muss ich sagen, dass ich die Ich‑Perspektive der gewählten Erzählform definitiv vorgezogen hätte.

Das Setting und das Magiesystem mit den zwölf Häusern und den politischen Spannungen gefielen mir dafür umso besser. Durch den Klappentext denkt man, Kerrigan würde direkt die Chance bekommen, am Drachenturnier teilzunehmen, was allerdings nicht der Fall ist. Ich fand, dass der Klappentext die Handlung viel zu weit vorwegnimmt und dadurch falsche Erwartungen weckt.

Das heißt nicht, dass ich die Geschichte nicht mochte. Tatsächlich fand ich sie sehr spannend, und sowohl die Charaktere als auch der Plot haben mir gut gefallen. Dennoch war ich ein bisschen enttäuscht, weil das, was ich erwartet hatte, erst sehr spät passiert und ich die ganze Zeit damit gerechnet habe, dies hat mein Leseerlebnis leider etwas geschmälert.

Ich mochte die vielen Wendungen, auch wenn sie manchmal ein wenig chaotisch waren, da es so viele waren und trotz kleiner Längen habe ich die Geschichte gerne verfolgt. Das Ende fand ich sehr spannend, auch wenn ich noch nicht ganz verstehe, worauf es im nächsten Band hinauslaufen wird. Was man vielleicht erwähnen sollte, ist, dass es in diesem Buch nicht primär um Drachen geht, denn sie spielen eher eine kleinere Rolle, zumindest in diesem Band.

 

Mein Fazit:

 

Auch wenn ich mir durch den Klappentext etwas anderes erhofft hatte, mochte ich die Geschichte mit ihrem Magiesystem und den politischen Spannungen zwischen den Häusern sehr. Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Von mir bekommt die Geschichte 4 von 5 Sterne, und ich bin gespannt auf die Folgebände.


Das Buch ist ein Rezensionsexemplar der Lesejury.

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