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„Die Erhabenen – Liebe, so rot wie Blut“ von Sofia Mars / Rezension

Hey Bookies!


Habt ihr schon von „Die Erhabenen – Liebe, so rot wie Blut“ von Sofia Mars gehört? Das Buch hat 368 Seiten und ist am 2. März 2026 im Knaur‑Verlag erschienen.

 

Worum es geht:

 

Amalia ist eine Vampirin und wird am Winter-Institut zum ersten Mal mit ihren unkontrollierten Gefühlen konfrontiert, da die Insel in der Keltischen See, auf der sich das Institut befindet, der einzige Ort ist, an dem ihre Kräfte außer Kraft gesetzt werden können. Dort trifft sie auf Caelan. Er ist allerdings ein Mensch, und egal, was sie für ihn empfindet, sie darf diesen Gefühlen eigentlich nicht nachgeben, da das unheimlich viel gefährden könnte. Zudem hat Caelan eine Entdeckung gemacht, die von den Erhabenen unter allen Umständen geheim gehalten werden muss und für die man ihn sogar töten würde...

 

Die Charaktere:

 

Amalia ist zwar eine Erhabene, besitzt aber trotz ihrer Fähigkeit, Gefühle zu unterdrücken, deutlich mehr Empathie als der Rest ihrer Schulkameraden. Sie schafft es außerdem, sich selbst zu reflektieren. Ich fand es super interessant, ihre Entwicklung mitzuerleben, da sich ihr Charakter im Laufe der Geschichte sehr stark und auf eine positive Art verändert hat.

Was ich von Caelan halten soll, weiß ich noch nicht ganz. Er ist ein interessanter Protagonist, aber vieles um seine Person bleibt ungewiss. Ich hoffe, dass ich mir im zweiten Band ein klareres Bild von ihm machen kann, grundsätzlich mochte ich ihn aber.

 

Die Umsetzung:

 

Bei Vampirbüchern bin ich oft hin‑ und hergerissen zwischen „gut umgesetzt“ und „viel zu klischeehaft“. Hier fand ich die Umsetzung tatsächlich richtig gut, weil es einfach mal etwas komplett anderes war und kaum Klischees bedient wurden.

Der Schreibstil ist sehr angenehm, leicht zu lesen, bildlich und fließend. Außerdem gefiel mir, dass das Buch hauptsächlich aus Amalias Sicht geschrieben ist, zwischendurch aber auch Perspektiven anderer Schüler oder z. B. Caelans eingebaut werden.

Dass die Vampire in dieser Welt so etwas wie indirekte Herrscher sind, fand ich spannend, auch wenn dieser Aspekt eher eine untergeordnete Rolle spielt, da die Geschichte hauptsächlich auf der Insel des Instituts stattfindet und sich die Inselbewohner den Erhabenen nicht unterordnen wollen.

Die Geschichte enthält neben den Gesetzgebungen der Welt viele spannende Elemente, die mir persönlich sehr zugesagt haben.

Was mich jedoch gestört hat, war, dass Amalia und Caelan schon nach nur einem Treffen „alle Hüllen fallen lassen“ haben und die Liebesgeschichte dadurch relativ flach wirkt, eher wie Neugier und äußerliche Anziehung als echte Gefühle. Ich hoffe, dass ihre Beziehung im nächsten Band mehr Tiefe bekommt.

Das Ende ist tatsächlich ziemlich gemein, und ich möchte die Geschichte auf jeden Fall weiterverfolgen.

 

Mein Fazit:

 

Wer eine etwas andere Vampirgeschichte lesen möchte, mit vielen Spannungselementen und einem düsteren Inselsetting, sollte sich dieses Buch definitiv genauer ansehen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und gebe diesem Teil 4 von 5 Sterne.

 

Das Buch ist ein Rezensionsexemplar des Knaur-Verlags.

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