„Memories So Golden Like Us“ von Gabriella Santos de Lima / Rezension
- Lisa (lisas_worldofbooks)

- 2. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Hey ihr!
Kennt ihr schon „Memories So Golden Like Us“ von Gabriella Santos de Lima? Das Buch hat 400 Seiten und ist am 27. November 2025 im Forever‑Verlag erschienen.
Worum es geht:
Blaire hat nach dem Tod ihres Bruders alles verloren: die Anerkennung ihrer Eltern, ihren Ruf als
Künstlerin und zusätzlich sorgt sie mit Alkohol und fremden Männern für einen Skandal nach dem anderen. Als sie dann von ihren Eltern gezwungen wird, an der britischen Küste im Familienstrandhaus ihre Künstlerkarriere wieder aufzunehmen, trifft sie erneut auf den ehemaligen besten Freund ihres Bruders, der einen Film über sie drehen soll. Zwischen den beiden war schon immer eine besondere Anziehung, allerdings ist er mit ihrer ehemaligen besten Freundin zusammen und hat schon damals für sehr viel Herzschmerz gesorgt …
Die Charaktere:
Blaire tat mir die meiste Zeit des Buches sehr leid, da sie sich nach dem Tod ihres Bruders selbst aufgegeben hat. Zu Beginn der Geschichte ist sie komplett am Boden. Wie sie sich jedoch aus ihrer Situation herauskämpft, fand ich trotz vieler Rückschläge sehr fesselnd.Connor ist ein interessanter Charakter, den ich im ersten Band tatsächlich nicht auf dem Schirm hatte. Was ich an ihm nicht unbedingt mochte, war, dass er nicht wirklich eine eigene Meinung hatte und in Momenten, in denen er etwas hätte sagen müssen, einfach still geblieben oder weggegangen ist.
Die Umsetzung:
Ich habe das Buch über Blaires Bruder ebenfalls gelesen und war gespannt, wie die Geschichte seiner Schwester weitergeht. Die Geschichten sind übrigens unabhängig lesbar. Dieses Buch ist aus den Sichten beider Charaktere geschrieben und der Schreibstil ist sehr angenehm.Das Buch war tatsächlich ein bisschen wie ein Autounfall, da Blaire sich immer wieder in neue Situationen gebracht hat, die für ihren mentalen Zustand absolut nicht förderlich waren. Ich habe mich oft gefragt, warum sie viele dieser Entscheidungen überhaupt getroffen hat. Andererseits kann ich irgendwo auch verstehen, wie kaputt der Tod ihres Bruders sie gemacht hat und jeder geht nun mal anders mit so etwas um.Die Geschichte war trotz allem fesselnd und vollgepackt mit Emotionen. Auch wenn ich nicht der Meinung bin, dass man das Buch unbedingt lesen muss, hat es mich für eine gewisse Zeit gut unterhalten, und das Ende gefiel mir zugegebenermaßen sehr gut.Was jedoch ein bisschen zu viel war, waren die spicy Szenen, davon gab es einfach deutlich zu viele.
Mein Fazit:
Die Geschichte setzt sich sehr intensiv mit Blaires Gefühlswelt auseinander, erzählt von tiefer Trauer, zeigt, dass es okay ist zu trauern, aber dass man irgendwann auch wieder zu sich selbst finden muss. Wer ein Buch mit genau solchen Emotionen sucht, wird hier auf jeden Fall fündig.Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sterne.
Das Buch ist ein Rezensionsexemplar von Vorablesen.


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