„Heart of Night and Fire“ von Nisha J. Tuli / Rezension
- Lisa (lisas_worldofbooks)

- 1. März
- 2 Min. Lesezeit
Hey Bookies!
Kennt ihr schon „Heart of Night and Fire“ von Nisha J. Tuli? Das Buch hat 400 Seiten und ist am 1. September 2025 im Knaur-Verlag erschienen.
Um was es geht:
Zarya lebt schon ihr ganzes Leben in Gefangenschaft, in einer Hütte im Sumpf, wo sie niemand finden kann. Sie wurde allerdings als Kämpferin ausgebildet und wuchs mit dem Wissen auf, nicht viel Magie zu besitzen. Eines Tages verschwindet Row, der sie all die Jahre aufgezogen hat, und Zarya nutzt die Chance zu fliehen. Durch Zufall landet sie in der Juwelenstadt Dharati, die jede Nacht von Dämonen heimgesucht wird. Zarya lernt dort viele neue Menschen kennen und schließt sich den Verteidigern der Stadt an, deren Kommandant Vikram sich sehr gut mit ihr versteht. Niemand, nicht mal er, darf hinter Zaryas Geheimnis kommen, da sie sonst in Gefahr wäre und was hat das alles mit dem geheimnisvollen Fremden aus ihren Träumen zu tun?
Die Charaktere:
Zarya hatte ihr komplettes Leben in vollkommener Isolation verbracht und diese Zeit genutzt, um zu lernen sich selbst zu verteidigen und von der Welt da draußen zu träumen. Sie möchte unbedingt Neues sehen und ihre neu gewonnene Freiheit nutzen. Als sie dann in die Juwelenstadt kommt, zweifelt sie ihr ganzes vorheriges Leben an.
Ich fand sie sehr sympathisch, wenn auch etwas zu vertrauenswürdig und die restlichen Charaktere fand ich ebenfalls sehr interessant, vor allem, wie sich die Beziehungen zwischen den Charakteren entwickelt und verändert haben, fand ich super spannend.
Umsetzung:
Ich habe schon das „Die Artefakte von Uranus“-Quartett der Autorin gelesen und mochte diese Reihe unheimlich gerne. Der Schreibstil hier hat mich etwas überrascht, da er in der Erzählperspektive geschrieben ist. Ich mochte ihn jedoch trotzdem, allerdings fand ich die Namen sehr verwirrend, weil ich oft nicht genau wusste, welcher Charakter mit welchem Namen gemeint ist, da viele sich irgendwie ähnlich waren. Es gibt am Ende des Buches ein Glossar für die Orte und magischen Wesen, allerdings wäre eines für die Charaktere ebenfalls sehr praktisch gewesen.
Das Setting des Buches gefiel mir übrigens sehr gut. Auch wenn die Orte der Handlung etwas begrenzt waren, finde ich die magische Welt in der Geschichte sehr faszinierend und würde gerne mehr davon lesen. Die Geschichte an sich gefiel mir ebenfalls sehr gut, da sie spannend war und relativ viele unerwartete Wendungen hatte. Die Gefühle blieben bis jetzt jedoch noch etwas auf der Strecke, was sich im nächsten Band hoffentlich ändern wird. Das Ende hat auf jeden Fall einen Cliffhanger, und da ich das Buch sehr mochte, werde ich den nächsten Band definitiv ebenfalls lesen.
Mein Fazit:
Trotz der etwas verwirrenden Namen fand ich die Geschichte sehr unterhaltsam und spannungsgeladen. Diese orientalisch angehauchte Welt hat es mir auf jeden Fall angetan, und ich hoffe, im nächsten Band sehen wir noch mehr davon. Das Buch bekommt von mir 4 von 5 Sterne.
Das Buch ist ein Rezensionsexemplar des Knaur-Verlags.
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