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„Empire of Whispers and Shadows“ von Ursa Jaumann / Rezension

Hey ihr!


Habt ihr von „Empire of Whispers and Shadows“ von Ursa Jaumann gehört? Das Buch hat 527 Seiten und ist am 11. Februar im Aufbau Taschenbuch‑Verlag erschienen.

 

Worum es geht:

 

Saya lässt sich zu einer Assassine des Gottkaisers ausbilden. Ihr Ziel ist es, dadurch eines Tages frei zu sein und sich an allen rächen zu können, die dafür gesorgt haben, dass ihr Leben immer weiter bergab ging. Was sie von ihrem Ziel trennt, sind sieben tödliche Prüfungen und sie muss diese ausgerechnet mit einem Mann bestehen, den sie abgrundtief hasst, weil er für die Hinrichtung ihrer Eltern verantwortlich ist. Als wäre das nicht schon genug, kennt er auch noch ihr größtes Geheimnis. Die beiden müssen sich also definitiv zusammenreißen, wenn sie die Prüfungen bestehen und überleben wollen ...

 

Die Charaktere:

 

Saya ist eine starke Protagonistin, die weiß, wie man kämpft und mordet. Das einzige Problem ist, dass sie sich häufig in ihren Erinnerungen verliert und das in den ungünstigsten Momenten. Sie hat tatsächlich ein viel zu weiches Herz für eine Assassine, aber sie gibt trotzdem ihr Bestes. Manchmal fand ich sie ein bisschen anstrengend, doch sie hat auch eine sehr tiefgründige Seite.

Teno konnte ich zu Beginn tatsächlich nicht wirklich leiden, da er wie ein eiskalter Killer wirkte, der keinerlei Sympathie verdient hatte. Allerdings entwickelte er sich besonders stark vor allem in die Richtung, dass er Saya um jeden Preis beschützen wollte und relativ schnell Gefühle für sie entwickelte, ohne es wirklich zu bemerken.

Die Hintergrundgeschichten der beiden sind sehr mitreißend, und besonders gut gefiel mir, wie sich ihr Umgang miteinander wandelt, erst zu etwas wie einer Partnerschaft und anschließend zu mehr.

 

Die Umsetzung:

 

Was mich an dem Buch direkt gecatcht hat, war die Aussicht auf Assassinen und ein asiatisches Setting und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. Der Schreibstil gefiel mir sehr, und ich mochte es, dass die Geschichte aus der Sicht der Protagonistin erzählt wurde. Was ich liebe, ist das Setting und die Atmosphäre, die es der Geschichte verleiht.

Die Illustration direkt in der ersten Innenklappe passt super dazu, und genauso habe ich mir die Welt vorgestellt, diese wunderschönen Farben, die malerischen Berge, auf denen Tempel sitzen, und die volle Stadt mit ihren tausenden Ständen und verwinkelten Gassen, die die beiden gemeinsam auskundschaften.

Den Plot an sich fand ich nicht schlecht, allerdings frage ich mich auch nach dem Beenden des Buches noch, warum Saya von den anderen Charakteren nicht früher aufgeklärt wurde, welche Rolle sie in der Geschichte spielt. Wir haben die ganzen Aufträge, die sie im Rahmen der Ausbildung erledigen muss, dazu die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Saya und Teno, und zum Schluss erfahren wir dann von Sayas spezieller Rolle. Warum Saya selbst davon nie etwas wusste, erschließt sich mir nicht ganz und frustriert mich ein bisschen, da die Geschichte dadurch deutlich anders hätte ausgehen können.

Das Ende ist unheimlich gemein, da der Plot‑Twist einfach nur krass ist und ich eigentlich sofort weiterlesen möchte.

 

Mein Fazit:

 

Das Setting der Geschichte ist eine Zehn von Zehn. Auch die sich entwickelnde Beziehung der Charaktere konnte mich sehr überzeugen. Und selbst wenn der Plot vielleicht etwas anders hätte umgesetzt werden können, gefiel mir die Geschichte unheimlich gut. Ich kann den Folgeband kaum erwarten. Von mir bekommt das Buch 4,5 von 5 Sterne.


Das Buch ist ein Rezensionsexemplar von Vorablesen.

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