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„A Dark and Drowning Tide” von Allison Saft gelesen / Rezension

Autorenbild: Lisa (lisas_worldofbooks)Lisa (lisas_worldofbooks)

Hey ihr!


Habt ihr schon „A Dark and Drowning Tide” von Allison Saft gelesen? Das Buch hat 464 Seiten und ist am 23. Dezember 2024 im LYX-Verlag erschienen.

 

Um was es geht:

 

Lorelei und Silvias einzige Gemeinsamkeit ist, dass beide an der Universität zu Ruhigburg als Schützlinge der renommierten Professorin Ziegler studieren. Die beiden können sich nicht ausstehen und kriegen sich immer wieder in die Haare. Sie begeben sich mit Ziegler und weiteren Studierenden auf eine Expedition um eine sagenumwobene Quelle zu finden. Es läuft jedoch alles anders als geplant, da Ziegler ermordet wird und sich Lorelei und Silvia zusammenraufen müssen, um den Mord aufzuklären und die Quelle zu finden …

 

Die Charaktere:

 

Lorelei ist Folkloristin der Expedition. Sie gehört einer Minderheit in ihrem Land an und wird von den meisten wie eine Aussätzige behandelt. Trotz allem steht sie für sich und ihre Leute ein. Ich mochte Lorelei, auch wenn sie definitiv nicht perfekt ist und genauso anfällig wie alle anderen ist, wenn es darum geht sich selbst zuerst zu helfen. Ihre Charakterentwicklung fand ich deshalb auch echt toll.

Silvia ist Naturkundlerin der Expedition. Sie ist die Hoffnung in Person und eine sympathische Protagonistin. Sich in Gefahren bringen kann sie sehr gut und ist das perfekte Gegenstück zu Loreleis durchdachter Art. Ich mochte sie.

 

Die Umsetzung:

 

Ich liebe das Äußere des Buches und vor allem das Wendecover finde ich unheimlich toll. Der Klappentext gefiel mir sehr, allerdings muss ich sagen, dass ich mehr von dem Buch erwartet hatte.

Als ich mit dem Buch begonnen hatte, ist mir direkt aufgefallen, dass der Schreibstil ziemlich anspruchsvoll und fast schon sperrig ist. Der Schreibstil passt zwar zur Atmosphäre, da er etwas Düsteres und Geheimnisvolles an sich hat, allerdings hat er mich total in meinem Lesefluss gestört. Manchmal war er auch so störend, dass Personen von dem einen auf den anderen Moment einfach weg waren, ohne dass ich gemerkt habe was genau passiert ist.

Der Inhalt war Anfänglich ziemlich langwierig und wurde tatsächlich immer spannender, sodass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen, vor allem die kleinen Volksmärchen die Lorelei immer wieder erwähnte, wenn es passte, mochte ich sehr.

Gegen Ende war ich jedoch ein klein bisschen enttäuscht, da alles so schnell abgehandelt wurde und ich dieses auch nicht ganz so gut einordnen konnte.

Die Themen die behandelt worden sind, sind wichtig und dass die Protagonisten nicht heteronormativ sind fand ich auch echt super, allerdings hat trotzdem etwas gefehlt.

 

Mein Fazit:

 

Das Buch hat durchaus seine guten Stellen gehabt und das Setting gefiel mir ebenfalls, allerdings konnte es mich leider nicht vollständig überzeugen. Die Geschichte an sich war gut, der Schreibstil hat es mir jedoch unnötig schwer gemacht. Das Buch bekommt von mir deshalb 3 von 5 Sterne. Man muss es nicht unbedingt gelesen haben.


Das Buch ist ein Rezensionsexemplar der Bloggerjury.

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